Mittelaltergilde Elbe-Wendland e.V. Gelebte Geschichte
 

Benefizkonzert für Toleranz und Vielfalt – ein Rückblick 



Im vergangenen Jahr haben wir als Mittelaltergilde Elbe-Wendland e. V. erstmals ein Benefizkonzert für Toleranz und Vielfalt vor unserem Mittelaltermarkt veranstaltet.
Zahlreiche Musikerinnen und Musiker (Heiter bis Folkig, Rabenzauber, Fortuna Musica, Moo, Tamias Striatus, Muul Op, Gabria) folgten unserem Aufruf und standen ohne Gage auf der Bühne – aus Überzeugung, aus Solidarität, aus dem Wunsch heraus, gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Dafür möchten wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich Danke sagen.
Wie so oft bei Veranstaltungen unter freiem Himmel zeigte sich jedoch, wie wenig planbar manches ist:
Das Konzert begann – und der Regen begann ebenfalls.
Nicht zaghaft, nicht kurz. Strömender Regen begleitete den gesamten Abend.
Trotz des großen Engagements aller Beteiligten blieb das Konzert für die Mittelaltergilde am Ende ein finanzielles Minusgeschäft. Die Kosten für Technik, Organisation und Infrastruktur ließen sich nicht vollständig decken. Die an diesem Abend gesammelten Spenden konnten wir daher zunächst nicht an die von den Künstlerinnen und Künstlern benannten Organisationen weitergeben.
Uns war jedoch von Anfang an klar:
Dieses Kapitel sollte nicht offen bleiben.
In den vergangenen Monaten hat unsere Kassenwartin mit großer Sorgfalt, Geduld und einer sehr spitzen Feder gerechnet, geprüft und neu sortiert. Heute können wir sagen:
Wir sind nun in der Lage, zumindest einen kleinen Betrag aus Vereinsmitteln weiterzugeben.
Die Auswahl der Begünstigten folgte dabei den Wünschen der Beteiligten:
Tamias Striatus unterstützten mit ihrem Auftritt die Idee einer Spende an LEAH e. V..
Muul Op verbanden ihr Engagement mit dem Wunsch nach Unterstützung für das Frauenhaus Lüchow-Dannenberg.
Als Mittelaltergilde Elbe-Wendland e. V. war es uns ein Anliegen, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu bedenken.
Es ist kein großer Betrag.
Aber es ist ein ehrlicher.
Denn Toleranz und Vielfalt sind für uns keine Schlagworte für gutes Wetter.
Es sind Werte, zu denen wir auch dann stehen, wenn es geregnet hat – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.
Wir danken allen Musikerinnen und Musikern, allen Helferinnen und Helfern sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die diesen Abend möglich gemacht haben.
Und wir sind sicher: Es war nicht das letzte Zeichen, das wir gemeinsam gesetzt haben.